Die Kommunalpolitik hat direkte Auswirkungen auf unser Leben in Heidelberg. Für rund 80 Prozent aller Angelegenheiten, die Bürgerinnen und Bürger mit dem „Staat“ in Verbindung bringen, ist eigentlich die Stadt zuständig. Beispiele sind die Straßenreinigung, die Schwimmbäder, die Müllabfuhr, die Schulen oder das Ausstellen eines neuen Personalausweises. Auch das Theater ist eine städtische Einrichtung und wird von der Stadt Heidelberg finanziert.

Bei der Kommunalwahl am 26. Mai hat in Heidelberg jede und jeder, die/der mindestens 16 Jahre alt ist, 48 (!) Stimmen. Diese können entweder komplett für eine Liste abgegeben oder auf die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste(n) verteilt werden. Die Kandidatinnen und Kandidaten können dabei jeweils bis zu drei Stimmen von einer Wählerin oder einem
Wähler bekommen – bis die 48 Stimmen „aufgebraucht“ sind.

Wahlberechtigt sind Deutsche und Staatsangehörige von EU-Mitgliedsstaaten, die ihren Erstwohnsitz in Heidelberg haben.

Bei der letzten Kommunalwahl 2014 hat nur die Hälfte der Berechtigten in Heidelberg gewählt. Das wollen wir ändern! Die Stimmzettel werden den Wählerinnen und Wählern übrigens ein paar Wochen vor der Wahl mit der Post nach Hause geschickt.