Land soll ältere Generation zur Impfung anschreiben

Die Impfzentren des Landes Baden-Württemberg starteten Ende Dezember mit der Impfung der Risikogruppen der über 80-jährigen sowie der Ärzte und Pfleger aus dem Gesundheitswesen.

Anja Boto, die CDU-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Heidelberg meint: „Trotz Startschwierigkeiten bei Beschaffung, Produktion und Verteilung der Impfstoffe, läuft der Prozess, vor allem dank der Hilfsorganisationen, wie in Heidelberg mit der DLRG, um z.B. die mobilen Teams in die Pflegeheime zu transportieren. Allerdings leben oftmals 85 % der über 80-jährigen nicht in einem Pflegeheim. Gerade für diese Altersgruppe ist es realitätsfremd, sich über eine Webseite oder eine App um einen Termin für die Impfung zu bemühen, was ohne Hilfe meist nicht möglich ist. Es ist zudem unzumutbar, sich durch eine völlig überlastete Hotline zu kämpfen, die - wenn man überhaupt durchkommt - keine Termine mehr vergeben kann, da der nächste Liefertermin der Impfdosen schlicht noch unbekannt ist.“ Boto gibt auch zu bedenken: „In anderen Bundesländern werden die Bürger automatisch über ihre mögliche Impfung informiert. Das muss auch in Baden-Württemberg möglich sein! Es ist im Interesse der gesamten Gesellschaft, dass sich -  unter möglichst geringem Aufwand - so viele Menschen wie möglich impfen lassen.“